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Schon vor einigen Jahren haben wir die Schottischen
Hochlandrinder auf einem Markt in Springe liebgewonnen. Dort stand ein junger
Mann mit seiner Kuh und ihrem Kalb. Allein schon das Aussehen dieser Tiere
zog uns magisch an. Und als wir dann sahen, dass sich die beiden streicheln
und bürsten ließen, war für uns klar: eines Tages wollten auch
wir uns solche Highlander anschaffen.
Es dauerte aber noch sechs Jahr bis wir einen
Resthof erwarben und dann Mitte 1999 soweit waren und unsere ersten Highlands
kaufen konnten. Ahnungslos und unvorbereitet wie wir waren, holten wir uns
zwei Färsen, die in der Zeitung angeboten wurden, von einem Privatmann
- obwohl wir weder deren genaue Herkunft noch ihre Abstammung kannten und es
nicht sicher war, ob die Tiere gesund waren. Aber all diese Dinge waren im
ersten Moment unwichtig, wir wollten endlich Highlander haben. Der Mann hatte
die beiden für seine Frau gekauft und beide kamen nun überhaupt nicht
damit zurecht. Das war doch eine Herausforderung für uns!
Wir brauchten zwar geschlagene drei Stunden bis
wir die beiden auf unserem Anhänger hatten, aber wir schafften es und
nahmen diese Tiere mit auf unseren Hof. Nach zwei Wochen intensivster Bemühungen
waren sie weitestgehend handzahm und ließen sich auch bürsten. Was
waren wir stolz auf unsere Ersten!
Nun ließen wir sie von unserem Tierarzt
untersuchen und Blutproben nehmen. Das Ergebnis traf uns wie ein Keulenschlag:
Unsere beiden süßen hatten IBR !
Gott sei Dank hatte der Verkäufer sich verpflichtet,
die Tiere zurückzunehmen, falls sie nicht gesund waren. So brachten wir
die beiden schweren Herzens zurück. Da sie mittlerweile sehr zahm waren,
ließ sie ihr alter Besitzer behandeln und behielt die beiden als Haustiere.
Wir hatten unsere erste Lektion hinter uns. Das
sollte kein zweites Mal passieren.....
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